Milchprodukte – weniger schädlich als oft behauptet

Milchprodukte stehen zwischen «unverzichtbares Gesundheitslebensmittel» und «Entzündungsgift» – die Studienlage ist weniger eindeutig, als beide Behauptungen vermuten lassen. Das Wichtigste: Trotz ihres Gehalts an gesättigten Fettsäuren sind Milchprodukte für die meisten Gesundheitsendpunkte in etwa neutral bis leicht vorteilhaft – mit echten Unterschieden zwischen den einzelnen Produkten und klaren Grenzen der Datenlage.

Die Überraschung der «Milchmatrix»

Nach alter Logik müssten die gesättigten Fettsäuren in Milchprodukten schlecht fürs Herz sein. Doch Vollwertkost verhält sich anders als isolierte Nährstoffe: Die Struktur von Milchprodukten – die «Matrix» aus Fett, Protein, Kalzium und Fermentation – scheint den erwarteten Effekt abzumildern. Käse etwa erhöht den LDL-Cholesterinspiegel weniger als Butter mit gleichem Fettgehalt.

Was die Studienlage zeigt

Im Durchschnitt beruhigend; je nach Produkt unterschiedlich.

Grenzen der Studienlage

Was wir noch nicht wissen

Schlüsselbegriffe