Resveratrol ehrlich eingeordnet – das Rotwein-Molekül, das nicht gehalten hat, was es versprach

Resveratrol ist das Lehrbeispiel der Longevity-Forschung: ein Molekül, das die Lebensdauer von Hefen und Mäusen verlängerte, eine ganze Nahrungsergänzungsmittelindustrie begründete – und beim Menschen schlicht nicht wirkte. Das nüchterne Fazit: Nach mehr als 150 klinischen Studien am Menschen fehlt ein überzeugender klinischer Nutzen.

Vom Rotwein zum gescheiterten Versprechen

Resveratrol, ein Wirkstoff in Rotwein und Traubenschalen, wurde bekannt, als es «Longevity-Gene» (Sirtuine) aktivierte und die Lebensdauer von Hefen, Würmern und einigen Mäusen verlängerte. Es wurde als Erklärung für das «französische Paradoxon» vermarktet und als Anti-Aging-Pille verkauft.

Dann kamen die Humanstudien – und das Bild zerbrach.

Was die Studienlage zeigt

Ein anschauliches Beispiel dafür, wo Hype auf Realität trifft.

Was wir noch nicht wissen

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