Künstliche Süssungsmittel – besser als Zucker, aber kein Freifahrtschein

Zuckerfreie Süssstoffe nehmen eine unbequeme Mittelposition ein. Ehrlich eingeordnet: Die WHO rät von ihrem Einsatz zur Gewichtskontrolle ab, die Evidenz ist von geringer Sicherheit und durch Störfaktoren belastet – und das bedeutet keineswegs, dass Diätlimonade schlechter ist als Zucker. Wasser bleibt die bessere Wahl.

Was die Empfehlungen wirklich besagen

Zuckerfreie Süssstoffe (Aspartam, Sucralose, Stevia und andere) liefern Süsse mit wenig oder keinen Kalorien. 2023 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation eine Leitlinie, die von ihrem Einsatz zur Gewichtskontrolle abrät – eine Schlagzeile, die vielfach missverstanden wurde.

Die Nuance ist entscheidend: Die Empfehlung ist an Bedingungen geknüpft und stützt sich auf Evidenz mit geringer Aussagesicherheit. Sie besagt nicht, dass Diätgetränke gefährlich oder schlimmer als Zucker seien.

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