Vitamin K2 – ehrlich betrachtet: plausibel, vielversprechend, nicht bewiesen

Vitamin K2 ist in der Longevity-Supplementwelt beliebt und hat einen tatsächlich interessanten Mechanismus – aber dünne Belege. Die Aktivierung kalziumbezogener Proteine beweist nicht, dass ein Supplement Frakturen oder Herz-Kreislauf-Ereignisse verhindert; K2 gehört nicht automatisch zu Vitamin D.

Der Mechanismus, der die Begeisterung weckt

Vitamin K2 (Menachinon) aktiviert Proteine, die an Knochenmineralisierung und Hemmung vaskulärer Verkalkung beteiligt sind. Das ist ein plausibler Mechanismus; die Veränderung eines Proteins oder Bildgebungsmarkers ist aber nicht dasselbe wie die Verhinderung einer Fraktur, eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.

Ein plausibler Mechanismus ist allerdings ein Ausgangspunkt – kein Beweis.

Was die Studienlage zeigt

Ein echtes Signal – überwiegend aus Beobachtungsstudien.

Warum es nicht belegt ist

Was wir noch nicht wissen

Schlüsselbegriffe