Fettleber (MASLD) – ehrlich eingeordnet: häufig, still und meist reversibel

Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Erwachsenen hat eine Fettleber – meist ohne Beschwerden. Das eigentliche Risiko steigt mit dem Ausmass der Vernarbung (Fibrose). Die am besten belegte Behandlung ist nach wie vor ein Gewichtsverlust von 7–10 % des Körpergewichts.

Was es ist – und warum es stumm verläuft

Die Fettlebererkrankung – kürzlich in MASLD (metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease) umbenannt, früher NAFLD – bezeichnet eine Fettansammlung in der Leber in Verbindung mit einem metabolischen Risikofaktor wie Übergewicht, erhöhtem Blutzucker oder erhöhten Triglyzeriden. Sie ist die Leberkomponente des metabolischen Syndroms.

Meist verursacht es keine Symptome, bis es weit fortgeschritten ist – die meisten Betroffenen wissen daher nichts von ihrer Erkrankung. Das Spektrum reicht von einfacher Fetteinlagerung (Steatose) über Fett mit Entzündung (MASH/NASH) bis hin zu Narbengewebe (Fibrose) und, am schwerwiegendsten, zur Zirrhose.

Was die Studienlage zeigt

Häufig – das eigentliche Risiko liegt jedoch in der Narbenbildung.

Die ehrlichen Extras

Was wir noch nicht wissen

Schlüsselbegriffe