Hochverarbeitete Lebensmittel – der neue Ernährungsalltag

Hochverarbeitete Lebensmittel machen heute für viele Menschen den Grossteil der täglichen Ernährung aus – und gehören zu den umstrittensten Themen der Ernährungswissenschaft. Das Wichtigste: Die Evidenz, die UPF mit schlechterer Gesundheit verknüpft, ist umfangreich und konsistent – aber überwiegend beobachtend. Zudem ist «hochverarbeitet» ein breites, unvollkommenes Etikett.

Was «hochverarbeitet» wirklich bedeutet

Hochverarbeitete Lebensmittel (UPF) sind industrielle Erzeugnisse, die überwiegend aus raffinierten Zutaten und Zusatzstoffen bestehen, die man zu Hause nicht verwenden würde – etwa Softdrinks, abgepackte Snacks, industriell hergestelltes Brot, rekonstituiertes Fleisch und viele Fertiggerichte. Die gängige Definition liefert das NOVA-System, das Lebensmittel nach dem Grad ihrer industriellen Verarbeitung einteilt – nicht nach Nährstoffen.

Genau darin liegt auch die Schwäche des Labels: Es wirft eine zuckerhaltige Cola und ein Vollkornbrot aus dem Supermarkt in denselben Topf. «UPF» ist daher ein nützliches grobes Signal – kein präzises Urteil über ein einzelnes Produkt.

Darauf ausgelegt, zu viel zu essen

Darauf ausgelegt, zu viel zu essen – eine illustrative Grafik. Quellenbasierte oder ausdrücklich illustrative Daten dienen der Erklärung; es sind keine persönlichen Messwerte.

Was wissenschaftlich belegt ist

Gross, konsistent – und überwiegend beobachtend.

Eine wichtige Einschränkung

Was wir noch nicht wissen

Schlüsselbegriffe